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Der
Kaiser-Wilhelm-Tunnel Der Cochemer Tunnel zwischen Ediger-Eller und Cochem ist 4205 m lang. Er war bis 1987 der längste Tunnel in Deutschland überhaupt. Erbaut wurde er von 1874 bis 1877 und wurde zur damaligen Zeit wie andere herausragende Bauwerke nach dem Deutschen Kaiser Wilhelm I. benannt. Den Namen trägt er offiziell noch heute. Der nördliche Eingang des Tunnels liegt mitten im Stadtgebiet von Cochem neben einem Eiscafe, der südliche Ausgang im Ellerbachtal, ca. 500 m vor dem Bahnhof Ediger-Eller. Direkt nach dem Bahnhof überquert eine Stahlbrücke die Mosel und es geht in einen weiteren Tunnel durch den Petersberg nach Neef. Durch dieses Bauprojekt ( Tunnel - Brücke - Tunnel ) konnte der Moselkrampen und die große Moselschleife am Calmont (von Cochem bis nach Neef 30 km) auf 5 km verkürzt werden. Die Trassenführung ist nahezu gerade. Die Tunnelsohle fällt vom Eingang in Ediger-Eller bis
Cochem um 14 m ab ( 0,4 % Gefälle ), deswegen kann man auch nicht
durchschauen. In regelmäßigen Abständen sind Ausweichbuchten in den
Seitenwänden als Unterstände eingebracht. Für Brandschutzmaßnahmen erhielt die örtliche Feuerwehr in Ediger-Eller ein Spezial Schienen
/Strassen Fahrzeug der Das nächste Großprojekt wird der Bau einer zweiten Tunnelröhre sein, die innerhalb der nächsten Jahre erstellt werden soll. Gewaltige Abraummengen sind zu entsorgen und stellen die Ingenieure vor große Aufgaben. Diese Probleme gab es früher nicht, der Abraum wurde einfach in ein Tal aufgeschüttet. Dies ist Heutzutage völlig undenkbar, muß man doch diverse Gesetze und Landschaftsschutzverordnungen einhalten. Daten zum Bau:
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